Nakupenda Beach – Sansibars bekannte Sandbank von Pange Island

Stellt euch vor, ihr befindet euch auf einer kleinen Sandbank inmitten des Indischen Ozeans, um euch herum nichts als blaugrünes Wasser. Es weht eine leichte Brise, die Vögel zwitschern und in der Luft liegt der sanfte Duft von frisch gegrillten Meeresfrüchten. Nachdem ihr die lebendige Unterwasserwelt mit dem Schnorchel erkundet habt, ruht ihr euch am feinen Sandstrand aus und genießt dann ein traditionelles Swahili-Barbecue mit Fisch, Meeresfrüchten und tropischen Früchten. Das Ganze muss kein Traum bleiben, sondern wird bei einem Ausflug zur Pange Island Wirklichkeit! Die unbewohnte Insel ist bekannt für den traumhaft schönen Nakupenda Beach. Sie ist nur mit dem Boot von Stone Town aus erreichbar und hat das Potential, zu eurer liebsten Erinnerung an eure Reise nach Sansibar zu werden.

Wo liegt Pange Island?

Pange Island liegt etwa vier Kilometer vor der Küste von Unguja, der Hauptinsel Sansibars. Hier leben keine Menschen, da es sich um eine kleine Sandbank handelt, die bei Flut zum Großteil vom Wasser überspült wird. Der Strand nennt sich Nakupenda Beach und gehört zu den einzigartigsten Stränden von ganz Sansibar, oder gar ganz Tansania. Übersetzt bedeutet Nakupenda auf Swahili „Ich liebe dich“ – sehr passend, wie wir finden, denn in die kleine Sandinsel haben sich bislang alle Besucher verliebt!

Karte - Lage Nakupenda Beach auf Pange Island | sansibar-urlaub.de

Hier liegt der Nakupenda Beach von Pange Island

 

Ihr genießt hier den feinen, weißen Sand und das türkisfarbene, ruhige Meer. Während ihr auf der einen Seite aufs Festland von Unguja blickt und beinahe noch die Palmen im Wind wehen seht, erstreckt sich auf der anderen Seite der Indische Ozean in seiner gesamten, paradiesischen Breite.

Außerdem ist Pange Island Heimat für vielzählige Wasservögel, die ihr ausgiebig beobachten und bestaunen werdet. Und natürlich darf auch die Schnorchelausrüstung nicht fehlen, denn im lebendigen Korallenriff vor der Pange Island erwarten euch exotische, bunte Fische und farbenfrohe Korallen. Mit etwas Glück seht ihr in den Morgenstunden zudem quirlige Delfine im Wasser schwimmen und herumtollen.

Ausflug von Stone Town nach Nakupenda über die Prison Island

Von Stone Town aus erreicht ihr den Nakupenda Beach mit dem Fahrgastboot in etwa 20-30 Minuten. Diese Boote verkehren mehrmals täglich direkt zwischen der Sandbank und dem Festland.

Alternativ führen euch Tagestouren von Stone Town zum Nakupenda Beach, mit einem Besuch auf der Prison Island. Alle Touren nutzen ein traditionelles Dhow, ein hölzernes Segelboot, zur Fortbewegung im landestypischen Stil. Allein schon die Bootsfahrt macht den Ausflug so zu einem Erlebnis!

Auf der Gefängnisinsel taucht ihr in die Geschichte Sansibars ein und erlebt die faszinierenden Meeressschildkröten, für die die Insel bekannt ist. Das Highlight und Ziel der Tour ist aber natürlich der Nakupenda Beach auf Pange Island, wo ihr den Großteil des Tages verbringt und euch wie im Paradies angekommen fühlen werdet.

Erster Stopp: Prison Island

Von eurem Hotel aus macht ihr euch am Morgen auf den Weg zum Hafen von Stone Town. Mit dem Rest eurer Gruppe bordet ihr euer Dhow und segelt los in Richtung Prison Island (bei den Einheimischen als Changuu Island bekannt).

Dort besichtigt ihr zunächst die Ruinen eines ehemaligen Gefängnisses, welches der Insel ihren Namen gab und zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten von Sansibar zählt. Das Gefängnis wurde einst für Sklaven errichtet, hat aber niemals Insassen beherbergt. Stattdessen wurde es später zunächst als Quarantänestation und dann als Krankenhaus für Gelbfieberpatienten genutzt. Heute sind nur noch Ruinen übrig.

Im Anschluss stattet ihr den berühmten Aldabra Riesenschildkröten einen Besuch ab. Diese waren im Jahr 1919 ein Geschenk des britischen Gouverneurs der Seychellen an den Sultan von Sansibar. Die beeindruckenden Kreaturen scheinen aus einer anderen Welt zu stammen – angesichts ihres beachtlichen Alters von ca. 150 Jahren zumindest aus einer anderen Zeit.

Zweiter Stopp: Nakupenda Beach

Nach etwa 1,5 Stunden verlasst ihr die Prison Island und besteigt wieder euer Boot, um weiter zur Pange Island zu segeln. Auf der Insel angekommen, nehmt euch einen Moment Zeit, um die faszinierende Umgebung in euch aufzusaugen – wann standet ihr schließlich zuletzt auf einer kleinen Sandbank mitten im blaugrünen Ozean? Paradiesischer wird es kaum!

Verbringt die nächsten Stunden nun, wie es euch beliebt. Entweder ihr schlendert durch den weichen, strahlend weißen Sand oder ihr kühlt euch im blauen Nass des Indischen Ozeans ab. Solltet ihr mit Kind reisen, dann freut euch über die angenehme Tatsache, dass selbst Kinder gut 50 bis 100 Meter ins Meer hinein stehen können.

Eine große Empfehlung für euren Aufenthalt auf Nakupenda ist, wie bereits erwähnt, das Schnorcheln! Nicht nur hat das Wasser eine herrliche Temperatur, sondern vor allem ist die Unterwasserwelt vor der Sandbank unheimlich sehenswert. Fische, Korallen und andere Meeresbewohner wollen von euch entdeckt werden.

Das Beste zum Mittag: Ein traditionelles Swahili-Barbecue mitten auf der Sandbank

Was die Touren zur Pange Island so herausragend macht, ist ein landestypisches Barbecue-Lunch mitten auf dem feinen Sandstrand der kleinen Insel. Gemeinsam stellt ihr ein aus weißen Segeln genähtes Zelt auf, dass euch beim Essen etwas Schatten spenden wird.

Nun lasst ihr euch rundum verwöhnen: Auf den Grill kommen frische Meeresfrüchte, lokaler Fisch und tropisches Obst. Dazu eisgekühlte Getränke, von Softdrinks über regionales Bier aus Tansania, eine leichte Brise in den Haaren, Salz auf der Haut und das Plätschern des Ozeans sowie das Zwitschern der Vögel in den Ohren… dieses Mittagessen ist eine ganz besondere, unvergessliche Erfahrung in einer Umgebung wie aus dem Paradies!

Der Tagesablauf der Tour im Überblick

Euer Trip zur Pange Island beginnt und endet in Stone Town. Dazwischen segelt ihr im traditionellen Dhow über den Indischen Ozean, um zunächst der bekannten Gefängnisinsel und anschließend der paradiesischen Pange Island einen Besuch abzustatten. Der ganze Tag fühlt euch nach purem Inselleben an, denn das Meer gerät zu keinem Zeitpunkt außer Sichtweite und die ostafrikanische Sonne begleitet euch von Früh bis Spät.

Den zusammengefassten Ablauf der Tour seht ihr hier:

  • Treffpunkt mit dem Team am Standort des Anbieters der Blue Safari
  • Bootstour zur Prison Island (ca. 30 Minuten)
  • Aufenthalt auf Prison Island (ca. 1,5 Stunden)
  • Bootstour zum Nakupenda Beach (ca. 45 Minuten)
  • Aufenthalt am Nakupenda Beach (ca. 2-3 Stunden)
  • Bootstour zurück nach Stone Town (ca. 30 Minuten)

Üblicherweise startet ihr am Vormittag gegen 10 Uhr und kehrt gegen 16 Uhr nach Stone Town zurück. Ihr solltet also einen gesamten Tag für diesen Ausflug einplanen.

Empfehlungen für die Planung von eurem Ausflug zur Pange Island

Von Stone Town aus bieten viele Unternehmen Bootstouren zum Nakupenda Beach von Pange Island an. Da sich die Anbieter jedoch im konkreten Ablauf der Tour, den angebotenen Aktivitäten und vor allem der Qualität mitunter unterscheiden, empfiehlt sich eine gründliche Planung. Normalerweise erhaltet ihr im Hotel gute Tipps oder ihr richtet euch nach den Bewertungen der Beiträge auf Tripadvisor & Co.

Wir haben die wichtigsten Informationen und Tipps hier für euch zusammengefasst, um euch die Planung etwas zu erleichtern!

Häufig gestellte Fragen über Ausflüge zum Nakupenda Beach

Welche Optionen habt ihr, um zum Nakupenda Beach zu gelangen?

Was solltet ihr für den Trip einpacken?

Wie sieht es auf den Touren mit der Verpflegung aus?

Welche Sprache sprechen die Boat-Guides?

Welche Optionen habt ihr, um zum Nakupenda Beach zu gelangen?

Zur Auswahl stehen euch die öffentlichen Fahrgastboote, die direkt zwischen Stone Town und dem Nakupenda Beach verkehren, sowie Tagestouren, die meist einen Besuch der Prison Island miteinschließen. Mit einer solchen Tour deckt ihr gleich zwei lohnenswerte Sehenswürdigkeiten von Sansibar ab und kommt zudem in den Genuss des leckeren Barbecues am Strand.

Was solltet ihr für den Trip einpacken?

Da ihr euch den gesamten Tag auf, am oder im Meer befindet, solltet ihr euch dementsprechend kleiden. Das bedeutet konkret: Leichte Sommerkleidung, Flip Flops und Badekleidung. Ein Handtuch solltet ihr ebenso dabeihaben wie die Sonnenbrille, Sonnenmilch und einen Sonnenhut. Wenn ihr einen eigenen Schnorchel besitzt, packt ihn ein, ansonsten könnt ihr euch einen ausleihen.

Wie sieht es auf den Touren mit der Verpflegung aus?

Wenn ihr euch für eine der ganztägigen Touren entscheidet, braucht ihr euch um die Verpflegung nicht zu kümmern. Zwar gibt es am Nakupenda Beach keine Restaurants für Reisende, dank des Swahili-Barbecue ist aber für ein üppiges Mittagessen gesorgt. Natürlich schadet es nicht, dennoch ein paar kleine Snacks in der Tasche zu haben.

Welche Sprache sprechen die Boat-Guides?

Die Reiseführer der Bootstouren sprechen in der Regel English. Ihr könnt aber auch Glück haben und einen Guide finden, der auch Deutsch spricht – fragt im Zweifel vorab beim Unternehmen nach!

Fazit: Nakupenda Beach ist eines der besten Erlebnisse auf Sansibar

Wer vom Festland von Tansania nach Sansibar reist, sucht in der Regel vor allem eins: Traumhafte Strände mit weißem Sand und türkisblauem Meer. Genau das findet ihr am Nakupenda Beach, mit der Besonderheit, dass ihr euch auf einer einsamen Sandbank inmitten des Ozeans befindet, die während der Flut teilweise versinkt.

Langweilig wird euch auf Nakupenda keineswegs, dafür garantieren die vielfältigen Möglichkeiten rund ums Schnorcheln, Schwimmen, Faulenzen, Vögel beobachten und ein typisches Swahili-Lunch. Der Nakupenda Beach bietet eine Traumkulisse für einzigartige Fotos im Sand, durch die ihr euch noch lange an diesen Ausflug erinnern werdet. Die Küste Sansibars in der Ferne, der türkisblaue Indische Ozean, strahlend blauer Himmel und hellweißer Sandstrand – da bleiben keine Wünsche offen!

Unserer Meinung nach ist die Pange Island eines der besten und außergewöhnlichsten Erlebnisse eurer Reise nach Sansibar. So oft habt ihr wohl kaum die Gelegenheit, einen Tag auf einer kleinen Sandbank im offenen Meer zu verbringen – also nur los!

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