Sansibar: Kiten wo der Pfeffer wächst

Wer zum Kitesurfen nach Afrika reisen möchte, der kommt an Sansibar kaum vorbei. Die tropische Insel vor dem Festland von Tansania ist ein wahres Paradies für Kitesurfer: Traumhafte Lagunen mit türkisblauem Flachwasser, zuverlässige Winde mit einer Stärke von bis zu 22 Knoten und Geübte freuen sich sogar über die ein oder andere Welle am Außenriff. Den Ausblick auf palmengesäumte, weiße Sandstrände gibt es oben drauf. Da es auf Sansibar gleich zwei Saisons zum Kitesurfen gibt, habt ihr ausreichend Flexibilität für eure Reiseplanung. Der beliebteste Kitespot auf Sansibar ist Paje, wenn auch längst nicht mehr der Einzige. Auch an den Stränden von Jambiani und Kiwengwa treffen sich Kiter aus aller Welt und genießen Sansibars Hakuna Matata Feeling – tagsüber auf dem Meer, abends oder an Flautentagen an Land!

Warum Kitereisen nach Sansibar so beliebt sind

Die zu Tansania gehörende Inselgruppe Zanzibar ist vielleicht kein Geheimtipp mehr, aber völlig zu recht einer der beliebtesten Kitespots dieser Erde. Die Bedingungen zum Kitesurfen könnten besser kaum sein: Zuverlässige Side oder Side on-shore Winde mit durchschnittlicher Geschwindigkeit von 12 bis 15 Knoten, flache Lagunen mit sandigem Untergrund und konstant angenehme, tropische Temperaturen von Luft und Wasser. Dank dieser Bedingungen können sowohl blutige Anfänger als auch Fortgeschrittene auf Sansibar Kitesurfen – Letztere freuen sich vor allem bei Flut über bis zu drei Meter hohe Wellen am Außenriff.

Traumhafte Flachwasser-Lagunen

Das flache Wasser in den türkisfarbenen Lagunen von Sansibar ermöglicht große Stehbereiche und dadurch problemloses Starten und Landen des Kites. Es ist zwischen knöchelhoch und hüfttief, was die Kitesurf-Bedingungen optimal macht. Da der Ozean rund um Zanzibar gezeitenabhängig ist, solltet ihr diese natürlich etwas im Blick behalten. Bei Ebbe weitet sich der Einstiegsbereich mitunter auf bis zu 200 Meter aus – dann habt ihr zwar einige Schritte zurückzulegen, um los zu surfen. Dafür gibt es genügend Platz für alle Kiter vor Ort, um gefahrlos zu launchen und zu landen. Während der Flut verkleinert sich der Stehbereich hingegen schonmal auf 20-30 Meter. Gemeinsam mit dem tiefen Sandstrand ist aber immer noch ausreichend Platz vorhanden, um das Kite sicher zu starten.

Die zwei Winde auf Sansibar

Auf Sansibar herrschen je nach Jahreszeit zwei unterschiedliche Winde. Etwa von April bis Dezember strömt der Kuzi aus dem Südosten aufs Festland. Dieser ist ein sehr konstanter Wind, der morgens mit etwa 13-15 Knoten beginnt und bis zum Nachmittag eine Stärke von 18-22 Knoten erreicht. Da ihr bereits ab 11 Knoten das Kite steigen lassen könnt, bietet der Kuzi eine hohe Zuverlässigkeit zum Kiten. Von Dezember bis April strömt der Wind dann aus dem Norden aufs Festland und trägt den Namen Kazi Kazi. Dieser ist allerdings etwas weniger konstant und kann hier und da recht böig sein, bietet aber immer noch sehr gute Kitesurf-Bedingungen.

Klimatabelle – die optimalen Windbedingungen zum Kitesurfen auf Sansibar

Wann ist die beste Reisezeit zum Kitesurfen auf Sansibar?

Abhängig von den Winden ergeben sich auf der Insel Sansibar zwei Kite-Saisons, wenn der Wind am besten steht. Das ist im Sommer von Juni bis September und dann wieder im Winter von Dezember bis Februar.

Da es klimatisch aufgrund der Nähe zum Äquator tropisch und damit ganzjährig zwischen 25 und 30 Grad Celsius warm ist, könnt ihr diesen Punkt bei der Planung für euren Kiteurlaub vernachlässigen. Selbst das Wasser hat ähnliche Temperaturen, die euch also nicht daran hindern werden, den ganzen Tag lang in Bordshorts auf dem Wasser zu stehen!

Kitesurfen im Einklang mit den Gezeiten

Vor Ort müsst ihr dann nur die bereits angesprochenen Gezeiten beachten. Grundsätzlich ist der Wind bei Ebbe um einiges schwächer, bei Flut hingegen verkleinert sich der Einstiegsbereich und das Wasser ist weniger flach. Die besten Voraussetzungen zum Kitesurfen bieten die Abschnitte zwischen Ebbe und Flut, also bei auflaufendem oder ablaufendem Wasser. Da auch der Mondstand etwas mitzureden hat und die Gezeiten enorm beeinflusst, behaltet außerdem im Hinterkopf, dass der Halbmond stets für die besten Wasserbedingungen zum Kiten sorgt. Während dem Vollmond oder Neumond sowie an den Tagen davor und danach fallen die Gezeiten etwas stärker aus.

Klimatabelle – die besten Monate zum Kitesurfen auf Sansibar

wdt_ID Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
1 ++ ++ + + ++ ++ + +

Die besten Spots zum Kiten auf Sansibar

Reisende aus aller Welt schätzen Zanzibar als eines der besten Reiseziele zum Kitesurfen – immerhin treffen sich hier optimale Voraussetzungen und eine Kulisse, die ans Paradies erinnert. Gerade in Afrika ist die Insel vor Tansania der Nummer 1-Spot für Kiter. Alle Kitespots auf der Insel Sansibar befinden sich dabei an der Ostküste. Das wohl bekannteste Revier ist das Paje im Südosten. Darüber hinaus gewinnt aber auch das in der Nähe gelegene Jambiani an Beliebtheit. Vor allem Anfänger finden im etwas nördlicheren Kiwengwa optimale Bedingungen.

Kitesurfen in Paje - Karte | sansibar-urlaub.de

Paje: Der Hotspot zum Kitesurfen in Tansania

  Es ist vor allem der Ort Paje, das Sansibar für das Kitesurfen bekannt gemacht hat. Kitesurfer schwärmen von den paradiesischen Lagunen und den zuverlässigen, optimalen Winden. Euch erwartet hier flaches, glattes Wasser und ein ausgedehnter Stehbereich. Da der Strand von Paje 10 Kilometer breit ist, könnt ihr euch nach Belieben austoben und den ein oder anderen Downwinder fahren. Am etwa zwei Kilometer entfernten vorgelagerten Riff gibt es einen Reefbreak, der vor allem für Fortgeschrittene oder Kite-Experten reizvoll ist – denn bei Flut ist die Welle am Außenriff bis zu drei Meter hoch. Es gibt direkt am Strand mehrere Kiteschulen, wo ihr einen Kurs machen oder Equipment ausleihen könnt. Die meisten Kite Centres bieten sowohl Einsteigerkurse als auch Refresher für diejenigen, die vor einiger Zeit schon einmal auf dem Bord standen. Wenn ihr euch auf Englisch nicht sicher genug fühlt, findet ihr in Paje auch eine Kiteschule, die Kurse auf deutscher Sprache anbietet. Was ebenfalls für den Kiteurlaub in Paje spricht, ist die lebendige Atmosphäre. Hier kommt ihr schnell in Kontakt mit anderen Reisenden oder Einheimischen, tauscht euch über die Erlebnisse auf dem Wasser aus oder genießt eine gemeinsame Pause am traumhaft weißen Sandstrand. Ihr findet jedenfalls genügend Angebot für Erfrischungen oder kleine Snacks und gerade am Abend herrscht ein reges Treiben am Strand von Paje, so dass ihr den Tag mit tropischen Cocktails und internationalem Austausch ausklingen lassen könnt.
Kitesurfen in Jambiani - Karte | sansibar-urlaub.de

Jambiani: Kitesurfen in Bilderbuch-Kulisse

  Jambiani liegt etwas südlicher als Paje und ist ein kleinerer Ort zum Kitesurfen. Die Natur ist hier wundervoll unberührt, der Sandstrand lang und das Wasser in der Lagune herrlich flach und kristallklar. Da Jambiani noch nicht ganz so bekannt ist wie Paje, geht es auf dem Wasser noch ruhiger zu. Die Atmosphöre ist entspannt und es tummeln sich weniger Kiter auf dem Wasser als in Paje. Abends findet ihr trotzdem so etwas wie eine kleine Partyszene, falls ihr auf die Erlebnisse des Tages anstoßen wollt. Auch in Jambiani treffen sich sowohl Anfänger als auch Fortgeschrittene. Anfänger bleiben vorwiegend auf dem glatten Wasser in der Lagune, während es erfahrene Kitesurfer gerne mal auf die Welle am Außenriff zieht. Ein beliebter Downwinder ist die Strecke zwischen Jambiani und Paje. Viele der Kiteschulen und Hotels vor Ort bieten einen Transfer an, so dass ihr euch keine Gedanken um das Hin- oder Zurückkommen machen müsst. Unser Tipp: Nutzt vor allem die Stunde vor dem Sonnenuntergang für den Downwinder, denn die Stimmung und das Farbspiel von Himmel und Wasser sind zu der Zeit unbeschreiblich!
Kitesurfen in Kiwengwa - Karte | sansibar-urlaub.de

Kiwengwa: Guter Kitespot für Kitesurf-Anfänger

  Kiwengwa im Nordosten von Sansibar ist vor allem bei Anfängern ein beliebter Kitespot. Das Wasser ist stehtief und flach, der Wind zuverlässig aber nicht zu stark und der Untergrund sandig und ohne viele Felsen oder Korallen. Wer mag, probiert sich hier an einem Downwinder aus – das Revier ist jedenfalls optimal dafür ausgelegt.

Kiteschulen und Kite Centres auf Sansibar

Wer blutiger Kite Anfänger ist, tut sich selbst und anderen einen Gefallen, zunächst einen Aufenthalt in einer Kiteschule einzulegen. Dort lernt ihr, wie ihr das Kite sicher steigen und landen lassen könnt, wie ihr euch beim Kiten verhaltet und mit welchen Tricks und Tipps ihr den größten Spaß auf dem Wasser habt. Doch auch viele, die in der Vergangenheit zwar schonmal eine Kitereise gemacht haben, nutzen die Kiteschulen auf Sansibar für eine kleine Auffrischung in die Kunst des Kitesurfens.

Das Angebot an Kiteschulen ist jedenfalls umfassend! In allen Kitespots der Insel findet ihr eine Auswahl an guter Kiteschulen, in denen ihr einen Kurs buchen könnt. Eine beliebte Kiteschule ist das KiteCamp von KiteWorldWide, das sich exklusiv im Coral Rock Hotel am Strand von Jambiani befindet. Es liegt direkt am Kitespot, bietet euch neues und hochwertiges Material und erfahrene sowie zertifizierte Kitesurf-Lehrer. Sehr gute Kiteschulen im beliebten Kitespot Paje sind das Kite Centre Zanzibar sowie das Air Borne Kite Centre. Ersteres wird von einem Niederländer geleitet, der als Pionier für das Kitesurfen auf Sansibar gilt und den Sport – so sagt man – erstmals auf die Insel brachte.

Solltet ihr euch keine Kiteausrüstung leihen wollen und noch kein eigene besitzen, könnt ihr im Shop eurer Kiteschule in der Regel passendes Material kaufen. Bucht euren Kitesurf-Kurs bestenfalls schon vor dem Abflug, da die Kurse sich zur Hochsaison schnell füllen.

Viele der Kitecamps kooperieren mit Hotels und bieten neben den Kitesurf-Kursen Unterkunft und Verpflegung. So seid ihr rundum versorgt und könnt euch einzig dem schönsten Hobby auf Erden (bzw. dem Wasser) widmen – dem Kitesurfen!

Tipps für ein gelungenes Flautenprogramm

Auch auf Sansibar kann es passieren, dass der Wind mal nicht stark genug ist, um euch und euer Kite über das Wasser zu ziehen – oder aber ihr möchtet einfach mal eine Pause vom Kitesurfen einlegen und erkunden, was die Perle vor Afrika noch zu bieten hat. Das ist immerhin jede Menge: Sansibar ist nicht nur ein beliebtes Reiseziel für Kitereisen, sondern auch für Erholungssuchende, Taucher, Schnorchler, Weltenbummler, Kulinariker und andere Reisende. Euer Flautenprogramm wird mit den folgenden Aktivitäten in jedem Fall nicht langweilig!

Schnorcheln und Tauchen

Der Ozean vor der Ostküste von Afrika rund um Zanzibar ist ein reines Unterwasserparadies: Farbenfrohe Korallen, exotische Fische, Meeresschildkröten und Delfine machen die Welt unter der Wasseroberfläche zu einem sehenswerten und eindrucksvollen Spektakel. Tauscht das Kite also auch mal gegen die Taucherbrille und den Schnorchel ein und seht es euch mit eigenen Augen an!

Ausflug ins kulturelle Stone Town

Stone Town ist die Hauptstadt von Sansibar und immer einen Ausflug wert. In den 1980er Jahren wurde die Altstadt mit ihren aus Korallenstein gebauten Häusern zum Weltkulturerbe gebaut und ist definitiv ein Must-See für euren Urlaub auf Sansibar. Schlendert durch die engen Gassen, erkundet die kulturellen und historischen Sehenswürdigkeiten der Insel und taucht tiefer in die einheimische Kultur ein.

Gewürztour

Sansibar ist eine der Gewürzhochburgen von Afrika – falls ihr noch nicht wisst, wie Pfeffer, Nelken, Vanille, Kardamom, Tamarinde oder Kreuzkümmel wachsen, werdet ihr die ganze Vielfalt der Gerüche und Geschmäcker von Tansania auf einer Gewürztour kennenlernen. Diese führt euch über Gewürzplantagen und Urwälder, wo ihr die tropischen Gewächse, die viele nur aus der Küche kennen, in ihrer natürlichen Umgebung entdeckt.

Der Jozani Nationalpark

Sansibar ist noch mehr als weißer Sandstrand und türkisfarbenes Meer. Im Inneren der Insel findet ihr mit dem Jozani Nationalpark einen uralten Regenwald mit vielfältiger Tier- und Pflanzenwelt. Lasst euren Aufenthalt hier nicht vergehen, ohne die tropische Flora und Fauna erkundet zu haben.

Fazit: Auf Sansibar Kitesurfen an einem der besten Kitespots der Welt

Es lässt sich darüber streiten, ob Sansibar nun noch als Geheimtipp für das Kitesurfen zählt oder nicht. Fakt ist aber, dass es unter den Kitesurfern weltweit als einer der Top-Spots zählt, mit beinahe perfekten Kitesurf-Bedingungen.

Ob es euch nach Paje, Jambiani oder Kiwengwa verschlägt – an allen Kitespots der Insel erwarten euch stehtiefe Einstiegsstellen und eine herrlich glatte Wasseroberfläche. Die Wellen am Außenriff bringen eine extra Portion Spaß, und auch für Downwinder habt ihr in Paje & Co. erstklassige Gelegenheiten. Als Reisezeit nutzt ihr entweder euren alljährlichen Sommerurlaub oder die zweite Kitesurf-Saison im Winter, um der europäischen Kälte zu entfliehen. Ein optimaler Wind ist euch in beiden Fällen garantiert!

Noch dazu weckt schon allein der Name Zanzibar traumhafte Bilder von türkisfarbenem Meer, tropischer Sonne, weißem Sandstrand und im Wind schaukelnden Palmen. Eine schönere Kulisse könnt ihr euch für Kitereisen kaum vorstellen. Also: Flug buchen, Hotels heraussuchen, Kite einpacken und dann auf nach Afrika. Karibu Zanzibar!

Pro

Kitesurfen in Tansania

Paradiesische Flachwasser-Lagunen mit sandigem Untergrund

zwei Saisonzeiten zum Kitesurfen mit zuverlässigem side on-shore Wind

an einigen Kitespots bis zu 3 Meter hohe Wellen am Außenriff

tolle Hotels direkt am Kiterevier

an den meisten Kitespots keine Massen an Kitesurfern

abwechslungsreiches Flautenprogramm

Contra

Kitesurfen in Tansania

Kitespot ist abhängig von den Gezeiten: Bei Flut verkleinert sich der Einstiegsbereich, bei Ebbe müsst ihr eine kleine Strecke laufen

der Preis für Flug, Aufenthalt, Verpflegung und Kitesurf-Schule ist höher als an anderen Reisezielen für Kitereisen

FAQ – Was ihr vor eurer Kitereise nach Sansibar wissen solltet

Die nachfolgenden Informationen helfen euch bei der Planung eurer nächsten Kitereise nach Afrika. Damit bleiben hoffentlich keine Fragen mehr offen und ihr könnt euch ganz der Vorfreude widmen.

Welche Kitegrößen brauche ich am wahrscheinlichsten?

Brauche ich einen Neoprenanzug?

Welche Risiken und Gefahren muss ich beim Kitesurfen auf Sansibar beachten?

Kann man auf Sansibar auch Windsurfen?

Welche Einreisebestimmungen gibt es für Tansania & Sansibar

Welche Kitegrößen brauche ich am wahrscheinlichsten?

Die meistgenutzte Kitegröße in der Wintersaison ist 12 qm, in der Sommersaison 10 qm. Allgemein empfiehlt sich im Winter etwas zwischen 10 und 15 qm und im Sommer zwischen 8 und 15 qm. Die Angaben beziehen sich dabei auf einen männlichen, erfahrenen Kitesurfer mit etwa 80 kg Körpergewicht. Anfänger fangen am besten mit einer kleineren Kitegröße an, um sich langsam an die wirkenden Kräfte des Windes zu gewöhnen.

Brauche ich einen Neoprenanzug?

Sowohl die Luft- als auch die Wassertemperatur sind auf Sansibar ganzjährig zwischen 25 und 30 Grad Celsius warm. Auf einen Neoprenanzug könnt ihr an diesem Kitespot also getrost verzichten. Wir empfehlen aber dennoch einen Lycra einzupacken oder auszuleihen, da die Sonne so wenige Kilometer vom Äquator entfernt eine ganz schöne Kraft hat. Schützt lieber tagsüber eure Haut, um abends nicht mit dunkelrotem Sonnenbrand durch die Cocktailbars ziehen zu müssen!

Welche Risiken und Gefahren muss ich beim Kitesurfen auf Sansibar beachten?

Die Kitespots auf Sansibar sind unter anderem deshalb weltweit so beliebt, weil sie über Flachwasser-Lagunen und einen überwiegend sandigen Untergrund verfügen. Anders als an anderen Kitespots der Erde müsst ihr also keine große Angst um eure Füße haben. Dennoch gibt es auch auf Sansibar in Riffnähe hier und da Seeigel, weswegen dünne Neoprenschuhe nicht verkehrt sind. Viele Einheimische leben außerdem von ihren Seegrasplantagen, die sich parallel zum Ufer verlaufend vor der Küste befinden. Gerade bei Ebbe solltet ihr diese im Blick halten und die Streifen zwischen den Plantagen zum Kitesurfen nutzen.

Kann man auf Sansibar auch Windsurfen?

Ja – die Insel ist zwar vor allem ein bekannter Kitespot, im Norden befindet sich aber auch ein guter Spot zum Windsurfen.

Welche Einreisebestimmungen gibt es für Tansania / Zanzibar?

Für EU-Bürger reicht aktuell ein Reisepass, um nach Tansania einzureisen. Ihr erhaltet bei Einreise ein Visa-On-Arrival am Flughafen (Preis: ca. 50 Euro), oder ihr beantragt vor der Einreise ein E-Visum. In Bezug auf Covid 19 gilt der gesamte Staat Tansania – wie derzeit noch viele Regionen in Afrika – als Risikogebiet. Das bringt besondere Bestimmungen für die Rückkehr nach Deutschland mit sich. Sucht vor eurem Flug in den Urlaub nach den aktuellsten Informationen und Regularien der Fluggesellschaften. Auch für Tansania kann es durch Covid 19 immer wieder zu veränderten Einreisebestimmungen kommen.

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